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Europa

   

Fragen und Antworten

Rund um SEPA

Was bedeutet SEPA?

SEPA ist die Abkürzung für „Single Euro Payments Area“, dem einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum. Dieser besteht aus inzwischen 31 EU-/EWR-Staaten und der Schweiz. Ziel ist es, europaweit standardisierte Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen bereitzustellen.

Welche Länder nehmen an SEPA teil?

Neben den zwölf Staaten der Eurozone nehmen auch die 17 Länder des übrigen europäischen Wirtschaftsraums (EWR) sowie die Schweiz an SEPA teil. Dabei ist es wichtig zu beachten, dass die SEPA-Verfahren ausschließlich für Zahlungen in der Währung „Euro“ genutzt werden können.

Liste der an SEPA teilnehmenden Länder

Kann ich SEPA-Zahlungen auch in den Währungen der anderen Teilnehmerländer abwickeln?

NEIN

Kann ich jetzt die SEPA-Verfahren nutzen?

Die neuen SEPA-Verfahren können seit Januar 2008 bereits genutzt werden. Zunächst sind das die SEPA-Überweisung und SEPA-Kartenzahlungen. Ab wann ihre Sparkasse/Bank die europaweite SEPA-Lastschrift anbietet, klären Sie bitte mit Ihrem kontoführenden Institut.

Muss ich auf die SEPA-Verfahren umsteigen?

Zunächst werden die bewährten und vertrauten Zahlungsverkehrsprodukte auf unbestimmte Zeit auch weiterhin angeboten. So genießen Sie die Wahlfreiheit, welche Verfahren Sie persönlich für Ihren Zahlungsverkehr nutzen wollen [DTAUS-Cruncher].

Kann ich die heute bestehenden Zahlungsverkehrsverfahren weiter nutzen?

Die heute bestehenden Zahlungsverkehrsverfahren können Sie selbstverständlich weiter nutzen [DTAUS-Cruncher]. Die SEPA-Verfahren werden hierzu ergänzend angeboten. Eine Verpflichtung zur Umstellung auf die SEPA-Verfahren besteht z.Zt. nicht.

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Welche Vorteile bringt SEPA für Verbraucher?

Die neuen SEPA-Verfahren können sowohl für grenzüberschreitende Zahlungen als auch für Inlandszahlungen genutzt werden. Sie können aber auch ganz bequem europaweit Ihre fälligen Rechnungsbeträge vom Konto abbuchen lassen. Dabei bietet Ihnen die SEPA-Lastschrift noch einen weiteren Vorteil: Durch die Einführung eines exakten Fälligkeitstermins wissen Sie zukünftig genau, wann die Belastung Ihres Girokontos erfolgt und können so Ihre Liquiditätsplanung optimieren. Dabei ist jedoch zu beachten, dass Sie den Zahlungsempfänger durch ein sogenanntes SEPA-Lastschriftmandat zum Einzug des Geldes ermächtigt haben müssen.

Muss ich etwas an meiner Zahlungsverkehrssoftware ändern?

Alle aktuellen Softwarelösungen (DTAUS-Cruncher) können weiterhin verwendet werden, da die heute bestehenden Zahlungsverkehrsverfahren weiterhin angeboten und genutzt werden können. Die neuen SEPA-Verfahren stellen ein zusätzliches Angebot dar.

Gelten meine erteilten Einzugsermächtigungen auch nach dem 1. Januar 2008?

Die nach dem bisherigen Lastschriftverfahren erteilten Einzugsermächtigungen gelten natürlich auch weiterhin. Sollte der Zahlungsempfänger auf das neue SEPA-Lastschriftverfahren umstellen, muss die Einzugsermächtigung erneuert werden. Diese Initiative geht jedoch in jedem Fall vom Zahlungsempfänger aus. Bis dahin ändert sich für Sie als Zahlungspflichtigen nichts.

Was ist das „SEPA-Lastschriftmandat“?

Durch das „SEPA-Lastschriftmandat“ wird der Zahlungsempfänger ermächtigt, fällige Rechnungsbeträge vom Zahlungspflichtigen einzuziehen. Gleichzeitig wird auch die Bank des Zahlungspflichtigen mit der Einlösung der Lastschrift beauftragt. Das „SEPA-Lastschriftmandat“ ist demnach grundsätzlich mit der bekannten Einzugsermächtigung vergleichbar. Dabei ist zu beachten, dass bereits erteilte Einzugsermächtigungen nicht für die SEPA-Lastschrift gelten. Hierfür muss das neue „SEPA-Lastschriftmandat“ durch den Zahlungsempfänger vom Zahlungspflichtigen eingeholt werden.

Voraussetzung für das Lastschriftverfahren

Für das „SEPA-Lastschriftmandat“ ist eine Gläubiger-Identifikationskennung (Creditor Identifier) unbedingt erforderlich. Der Zahlungsempfänger wird durch eine Gläubiger Identifikation identifiziert. Diese Kennung ist dauerhaft (je Zahlungsempfänger stets eindeutig), damit der Zahlungspflichtige und dessen Kreditinstitut für Rückzahlungen und Beschwerden auf den Zahlungsempfänger zugreifen können und damit das Vorliegen eines gültigen Mandats geprüft werden kann. Die Gläubiger-Identifikation kann bei Ihrer Bundes- oder Landeszentralbank Online beantragt werden.

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